Vorträge: Widerstand in der Trump-Ära

Kleine Vortragstour mit CrimethInc. – kurz bevor in Hamburg der G20 (mit Trump als Gast) statt findet.

Wie konnte Donald Trump an die Macht kommen und was sagt uns das über die Zeit in der wir leben? Und welche Strategien bieten sich an, um zunehmend repressiven Regierungen und einem stärker werdenden Graswurzelnationalismus die Stirn zu bieten?

Ordnet man Trumps Präsidentschaft in einen globalen Kontext ein, stößt man in unterschiedlichen Teilen der USA auf Annäherung an Selbstorganisation und -Verteidigung durch Anarchisten und Andere. Unmittelbar nach Trumps Wahlsieg machten sich Anarchisten daran das politische Tagesgeschäft zu stören, in der Hoffnung, die herrschende Klasse zu schwächen bevor diese weitere repressive Maßnahmen ergreifen konnte. In dem ersten Wochen von Trumps Präsidentschaft ging eine große Protestwelle durch das Land und erreichte dieses Ziel vorübergehend. Nun, da Trumps Verwaltung sich um eine Neuausrichtung des Staatswesens bemüht und faschistische Bewegungen Morgenluft schnuppern, sehen sich die Widerstandsbewegungen neuen Gefahren ausgesetzt, stehen aber auch vor neuen Möglichkeiten.

28.06. – Duisburg / Syntopia / Fb-Event
29.06. – Düsseldorf / Linkes Zentrum / Homepage
30.06. – Wuppertal / AZ Wuppertal / Homepage Veranstaltungsort
01.07. – Flensburg / Infoladen Subtilus / Homepage Veranstalter
02.07. – Hamburg / Centro Sociale / Veranstaltungsreihe Bücher Bildung Barrikaden
10.07. – Münster / SpecOps / Homepage Veranstalter

Week of Solidarity to Support Arrestees

In cooperation with It’s Going Down, subMedia.tv and others, CrimethInc. are calling for a week of solidarity from 1st to 7th of April to support everyone targeted for standing up to the Trump regime and rising fascism.

Black Mosquito is printing this shirts to show some solidarity to our comrades in the US with wearing that shirt.
Further all surplus of this shirt will be donated to legal funds in the US to support antifascists.

Shirts are available here.

Dies ist kein Dialog

Nicht nur Redefreiheit, sondern Freiheit

Vielleicht ist es Dir noch nicht aufgefallen, aber Du führst keinen Dialog. Deine Ansichten tun nichts zur Sache. Bring Argumente, soviel Du willst – Dein Gegner lässt Dich reden. Noch besser: geh demonstrieren! Führ brav Dein Transparent spazieren – solange Du nichts tust. Rede Dir den Mund fusselig – das bringt ihnen Zeit.

Sie wollen Dir ihre Vorstellungen aufzwingen. Dafür all die Waffen, die Polizei, die Drohnen und die Überwachungskameras, FBI und CIA und NSA, all diese Gesetze, Gerichte und Durchführungsverordnungen. Dafür ihre Kirchen, diese rassistischen Internet-memes, Mobbing im Internet und in der realen Welt. Daher die Aggressionen gegen Homosexuelle und die Ketzerverbrennungen.
Dies ist kein Dialog – wie konntest Du so naiv sein? Ein Dialog – aus dem einige Teilnehmer*innen jederzeit gewaltsam entfernt werden können? Ein Dialog – in dem eine Seite auf die andere schießt und sie einsperrt? Ein Dialog – in dem alle Zeitungen, Radio- und Fernsehsender einigen wenigen gehören und der Rest von uns muss sich was mit Pappe und Filzstift basteln? Ein Dialog, echt?
Du befindest dich nicht in einem Dialog, Du befindest dich in einem Machtkampf. Es kommt nur darauf an, wie viel Kraft Du auf Deine Gegner ausüben kannst, um Dich gegen sie zu verteidigen. Wenn Du Erfolg hast, werden sie Dich beschuldigen den Dialog abgebrochen zu haben, ihre Redefreiheit einzuschränken – darauf kannst Du wetten. Sie werden Dich zurück an den Verhandlungstisch locken wollen, auf Zeit spielen, bis sie keine Vorwände mehr brauchen, um eine Diktatur aufzubauen, während Du in der Nase bohrst.
Dies ist kein Dialog, es ist ein Krieg. Sie setzen darauf, dass Du es nicht merkst, bis es zu spät ist. Wenn Freiheit Dir wichtig ist, wenn Dir all die Menschen, auf die Tod oder Abschiebung warten, nicht egal sind dann tu etwas.


Genau darüber reden wir.

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